Neue Forschungsergebnisse: Oticon Opn S hilft Gehirn nachweislich

Neue Forschungsergebnisse: Oticon Opn S hilft Gehirn nachweislich

Hörsystem Oticon Opn S erleichtert Gehirn die Organisation von Klängen

Gemeinsam mit führenden, unabhängigen Hörforschern hat Oticon ein Messverfahren entwickelt, das die Gehirnaktivität als Reaktion auf Sprache und Lärm misst. Durch dieses innovative Verfahren konnte jetzt auch wissenschaftlich belegt werden, was viele Oticon Opn S™-Träger bereits wussten: Das Hörsystem unterstützt nachweislich die natürliche Art und Weise des Gehirns, Klänge zu organisieren und schafft so ideale Bedingungen für Gespräche mit mehreren Personen. Nutzer von Oticon Opn S können wählen, welche Stimme sie hören möchten und nach Belieben die Aufmerksamkeit wechseln. [1]

Warum die selektive Aufmerksamkeit beim Hören so wichtig ist

Für Menschen mit einer Hörminderung ist es besonders anstrengend, Sprache zu verstehen – gerade in geräuschvollen Umgebungen oder wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen. Beim Verstehen spielt insbesondere das Gehirn eine wichtige Rolle. Wird dieses jedoch nicht effektiv bei der Selektion unterstützt, ist es für Betroffene sehr schwierig und anstrengend an Gesprächen in größerer Runde teilzunehmen. Zunächst ist „nur“ die Kommunikation schwierig. Langfristig können sozialer Rückzug und der schnellere Abbau geistiger Fähigkeiten bis hin zum Anstieg des Risikofaktors für Demenz Auswirkungen sein.

Oticon Opn S bietet eine schnelle, präzise und effektive Störgeräuschreduktion, die für klare Sprache sowie eine optimale Verstärkung ohne Rückkopplungsrisiko sorgt. Es arbeitet auf Basis der bekannten BrainHearing™-Philosophie von Oticon. BrainHearing-Technologien unterstützen das Gehirn bei seiner natürlichen Arbeitsweise, so ermöglicht z. B. die Kombination von OpenSound Navigator™ und OpenSound Optimizer™ eine natürliche 360°-Klanglandschaft. Die Folge: Weniger Anstrengung für das Gehirn und die Möglichkeit, sich selektiv auf einzelne Sprecher zu konzentrieren.

Neu entwickelte EEG-Messmethode misst Reaktion auf Sprache und Lärm

Oticon Opn S: Neue EEG-Forschungsergebnisse 
© Oticon

Bei der brandneuen EEG-Methode wurden Elektroden am Kopf der Probanden platziert, um die Gehirnaktivität als Reaktion auf Sprache und Lärm zu messen. Diese konnten so erfassen, wie gut die Schallereignisse im Gehirn dargestellt und organisiert wurden, während die Probanden Oticon Opn S trugen. Getestet wurde sowohl mit ein- als auch mit ausgeschaltetem OpenSound Navigator.

Im Labor wurde eine reale Unterhaltung in einer Umgebung mit Störlärm (+3 dB S/N) simuliert. Die Probanden sollten sich auf einen Sprecher konzentrieren, einen zweiten Sprecher ignorieren und gleichzeitig Störsprecher im Hintergrund ausblenden. Eine echte Herausforderung! Der einzigartige OpenSound Navigator sorgt dafür, dass Klänge klarer und getrennter wahrgenommen werden. Dadurch werden sie im Gehirn besser organisiert und eine selektive Aufmerksamkeit ist möglich.

„Mit Oticon Opn S können Menschen mit Hörminderung Familienessen, Restaurantbesuche und gesellschaftliche Veranstaltungen endlich wieder genießen“, erklärt Torben Lindø, Geschäftsführer Oticon Deutschland.

„Selektive Aufmerksamkeit ist die Basis für mehr Sprachverstehen und mehr Merkfähigkeit sowie weniger Höranstrengung. Diese Studienergebnisse sind sensationell, weil BrainHearing mit der erhöhten selektiven Aufmerksamkeit eine neue Dimension erhält.“
Torben Lindø, Geschäftsführer Oticon Deutschland

Unser Tipp - Selbst testen!

 Um Oticon Opn S Hörsysteme selbst erleben zu können, empfiehlt es sich einen Termin bei einem Hörakustiker in der Nähe zu vereinbaren. Anhand eines kostenloses Hörtests und einem persönlichen Beratungsgespräch können geeignete Modelle optimal auf die eigene Hörschwäche eingestellt und das bessere Hören selbst erlebt werden.

[1] Studie von Ng & Man, 2019, Oticon Whitepaper


 Quelle: Oticon