Neue Studie zeigt: Das Tragen von Hörgeräten erhält die geistige Fitness

Veröffentlicht am 19.11.2015
  • Langzeitstudie vergleicht geistige Fitness von Schwerhörigen mit und ohne Hörgeräte

  • Hörgeräte helfen, die „Gehirnfitness“ und geistige Leistungsfähigkeit zu bewahren


25 Jahre lang haben Wissenschaftler der Universität Bordeaux 3.670 Senioren ab 65 Jahre mit und ohne Hörverlust begleitet und ihre Gehirnleistung untersucht*.

Deutliches Ergebnis:

Oticon Wer schlecht hörte und keine Hörgeräte trug, baute schneller geistig ab.
Hörgeräte-Träger hatten nach 25 Jahren die gleiche geistige Fitness wie Gleichaltrige mit gesundem Gehör.

Die Studie* vergleicht, welchen Verlauf der Rückgang der geistigen Leistungen bei älteren hörgeschädigten Menschen mit oder ohne Hörgeräten nimmt. Das Ergebnis ist eindeutig: Teilnehmer, die trotz Schwerhörigkeit keine Hörgeräte trugen, schnitten bei dem Test deutlich schlechter ab als Hörgeräte-Träger. Deren Testergebnisse unterschieden sich überhaupt nicht von denen der Gleichaltrigen mit gesundem Gehör.

Oder: Wer schlecht hörte und keine Hörgeräte trug, baute schneller geistig ab. Hörgeräte können somit dazu beitragen, länger geistig gesund zu bleiben.

Hörgeräte wirken positiv auf sozialen Interaktionen und geistige Leistungsfähigkeit

Bereits in der Vergangenheit hat eine Reihe von Studien Zusammenhänge zwischen einem Hörverlust und einem erhöhten Risiko für den geistigen Leistungsabbau bei älteren Menschen aufgezeigt. Darunter auch Studien der Johns Hopkins-Universität**. Diese besagen, dass ein Hörverlust nicht nur mit dem beschleunigten Rückgang der geistigen Leistung in Verbindung zu bringen ist, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Demenz bei älteren Menschen darstellt. Das Risiko, schon bei einer geringen Hörschwäche an einer Form von Demenz zu erkranken, ist doppelt so hoch wie ohne Hörminderung. Bei einer starken Hörminderung verfünffacht sich das Risiko sogar.

Die große Mehrheit der Wissenschaftler ist sich einig, dass der geistige Abbau wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Mangel an sozialer Interaktion steht, den die Betroffenen oft aufgrund ihres Hörverlustes haben. Es wurde allgemein angenommen, dass sich das Tragen eines Hörgerätes positiv auf das Sozialleben auswirkt und dadurch das Risiko eines schnelleren Nachlassens der geistigen Fähigkeiten mindert. Die Studie von Professor Hélène Amieva bestätigt nun endgültig diese Annahmen.

Geistige Fitness beginnt beim guten Hören und bei den richtigen Hörgeräten

Die neuesten Hörgeräte mit Oticon BrainHearing-Technologie sind speziell auf die Arbeitsweise des Gehirns abgestimmt. So wird das Gehirn entlastet, wieder trainiert und bestmöglich aktiviert, neue Vernetzungen geschaffen – die Höranstrengung sinkt. Geistige Fitness ist daher eng mit gutem Hörvermögen verbunden.

Das Ergebnis ist ein möglichst natürliches, komfortables Hörerlebnis und ermüdungsfreieres Verstehen. Der Hörverlust lässt sich mit Hörgeräten gut ausgleichen. Und damit werden negative Folgen hinausgezögert oder – je früher gegengesteuert wird – sogar vermieden.

 

Quelle: Oticon  


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