EUHA Kongress: Technologie-Trends 2020

EUHA Kongress: Technologie-Trends 2020

Technologie-Neuheiten 2019/ 2020

Im Oktober fand der 64. Internationale Hörakustiker-Kongress in Nürnberg statt. Unter dem diesjährigen Leitthema „Digitalisierung“ präsentierten neben dem Vorträgen renommierter Wissenschaftler zahlreiche Hörgerätehersteller neue Hörsysteme und Lösungen. Hier nun eine Auswahl der wichtigsten Hörgeräte-Trends:


Telefonieren und Musikhören mit Bluetooth

Erstes Im-Ohr-Hörsystem mit Bluetooth-Funktion für iPhones und Android-Smartphones

Das Übertragungsprotokoll Bluetooth® erlaubt neue Anwendungen für Hörsystem-Träger. So lassen sich die Hörgeräte mit einem Smartphone oder Tablet verbinden. Für iPhones® oder iPads® funktioniert diese Anbindung bereits seit einigen Jahren. Neu ist, dass diese direkte Anbindung nun auch mit Android Smartphones und Tablets möglich ist. Die Audio-Signale Ihrer mobilen Endgerätewerden so direkt an die Hörgeräte übertragen. Ebenfalls neu ist, dass die Bluetooth-Funktion auch für ausgesuchte Im-Ohr-Hörsysteme erhältlich ist.

In der Praxis heißt das: Telefonate können bequem geführt und Musik ein bestmöglicher Qualität gehört werden. Die Hörsysteme funktionieren in beiden Fällen wie kabellose Stereokopfhörer. So lassen sich natürlich auch Videos genießen oder Navigationsansagen übertragen.

Hörsysteme mit Akkus

Hörsysteme mit Lithium-Ionen-Akkus in Ladeschalen

Immer mehr Hersteller präsentieren Hörsysteme mit besonders leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus. Diese im Hörsystem fest verbauten Energiespender können bequem binnen weniger Stunden aufgeladen und anschließend den ganzen Tag genutzt werden.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Batteriewechseln entfällt. Für ein mobiles Aufladen werden je nach Hersteller auch kleine, portable Ladeschalen angeboten. In diesen können die Hörsysteme unterwegs bis zu drei Mal aufgeladen werden. Die Akkus haben in der Regel eine Haltbarkeit von bis zu 6 Jahren.

Sensortechnik hält Einzug

Zwei Hersteller präsentierten darüber hinaus Hörgeräte mit eingebauten Sensoren. Mit diesen ist es zum Einen möglich, die automatischen Einstellungen der Hörsysteme in bestimmten Situationen zu verbessern. Andererseits ermöglichen die Sensoren die Erstellung eines persönlichen Aktivitäts- und Hörindex. Anhand dieser Zahl kann der Nutzer sehen, wieviel "Hörleistung" er täglich vollbracht hat. Sensorik ist ein vollkommen neues Thema in der Hörakustik, und wir sind sicher, dass ich in naher Zukunft noch einiges auf diesem Gebiet tun wird.

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